Die Plattform für Tod und Trauer in Österreich

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Jahres-Symposium „Plattform verwaiste Eltern“

„Wenn dein Kind stirbt, zerfetzt es dein Herz,zersplittert deine Welt …“

Wie kann aus diesem Wundgebiet etwas Neues entstehen?
Mit dieser Frage setzt sich Kerstin Hau auseinander. Vor zehn Jahren erlebten ihr Mann und sie das plötzliche Sterben und den Tod ihres einzigen Kindes: Ihr dreijähriger Sohn Charlie erleidet früh morgens einen kardiogenen Schock aufgrund einer bis dahin nicht diagnostizierten Herzmuskelentzündung. Einen Tag später stirbt er auf der Intensivstation. Ein traumatisches Ereignis für die Eltern – und der Beginn einer Suche.

Kerstin Hau nimmt uns mit ins Davor, Danach und Dazwischen. Sie erzählt von ihrem Erleben, der Trauer, dem Prozess der Veränderung und Neuwerdung. Vom Zerbrechen, Zusammensetzen und Aufstehen, von heimatlosen Träumen und einer Liebe ohne Gegenüber. Vom Aufbau einer neuen Welt und einem geflickten Herzen.

Dabei geht sie auf die Fragen ein: Wie fühlt es sich an, das eigene Kind durch den Tod zu verlieren? Wie lebt es sich nach dem Verlust und mit den WarumFragen?
Eine Mutter, ein Vater ohne Kind – Wer bin ich ohne dich? Wo bist du? Wann wird
der Wundschmerz erträglich? Was hilft? Was nicht? Wie schaffen wir es, ein Paar zu
bleiben? Wie werden wir wieder glücklich?
Referentin: Kerstin Hau

Trauer(n) im Wald
Wer trauert, ist seelisch und körperlich erschöpft und hat viel von seiner Lebensfreude verloren. Es gibt jedoch eine Quelle, die unseren Seelenhaushalt regeneriert, uns eine Zeit der Erholung und des Durchatmens schenkt und uns wieder mit Zuversicht und Freude erfüllen kann. Es ist der Wald. Hier hören Sie, wie die Natur Unterstützung in Trauersituationen bieten kann, uns stärkt und wie das achtsame Eintauchen in die Waldatmosphäre uns hilft, etwas aus dem Schmerz auszusteigen. Der Wald hat auch die Referentin durch Trauer und Krankheit begleitet und ihr Kraft und Energie
gegeben.
Referentin: Uschi Meixner

Trauer – als gesunde und heilsame Fähigkeit
Trauer ist eine natürliche Reaktion auf einen Verlust.
Wir kennen dieses Gefühl vom ersten Tag unseres Lebens an. Aus diesem Grund sind auch alle notwendigen Ressourcen in uns angelegt, um Trauer zu bewältigen. Wenn wir jedoch den Tod eines geliebten Menschen betrauern, sind wir oft nicht in der Lage, uns an diese Fähigkeiten zu erinnern. Hier hören Sie einige Anregungen dazu, wie wir uns dies wieder ins Gedächtnis rufen und vielleicht auch Neues entdecken können.
Referentin: Mag.a Christiane Eberwein

Wir bitten Sie, sich bis eine Woche vor der Veranstaltung anzumelden:
Tel: 0676 / 8772 2132,
Mail: astrid.panger@kath-kirche-kaernten.at

Kosten: € 25,– pro Person (Raiffeisenlandesbank Kärnten, Diözese Gurk, Finanzkammer/Plattform „Verwaiste Eltern“, IBAN: AT92 3900 0000 0114 2462; BIC: RZKTAT2K)
DAS ANGEBOT WIRD IN KOOPERATION MIT DEM REFERAT „FRIEDHOFSVERWALTUNG DER STADT KLAGENFURT“ VERANSTALTET;
MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON STADTRÄTIN SANDRA WASSERMANN.
Das Symposium wird als Fort- und Weiterbildung für Klinische- und Gesundheitspsycholog*innen (BÖP) gem. Psychologengesetz BGBl 360/1990 und für Lebens- und Sozialberater*innen anerkannt

Symposium Kärnten Oktober 2022

Symposium Kärnten_2

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